September 1920:

Herr Albert Kunze macht sich mit dem Ablegen der
Meisterprüfung im September 1920 in Heide/Holstein als
Tischlermeister selbständig. In dem Eckhaus an der Süderstraße/Markt hat er dort einen kleinen Raum mit einer Hobelbank und dem dazugehörigen Handwerkszeug. Er hatte seine Wanderjahre von Oberschlesien ausgehend, über Berlin in Heide beendet. Eine Unterbrechung seiner Wanderjahre erfolgte während des 1. Weltkrieges.

1925/1926:

Die zuverlässige und sorgfältige Arbeit, die Albert Kunze hinterließ, sprach sich schnell im Raum Heide/Holstein herum. Dies führte zu einem rasant steigenden Kundenkreis, so dass der kleine Raum in dem Eckhaus zu klein wurde.
Es wurde sich nach einem anderen Gebäude umgesehen.
Die Wahl fiel auf ein Haus in der Luisenstraße, welches sodann erworben wurde. Die Werkstatt vergrößerte sich nunmehr auf ca. 150 m².

1953:

Herr Karl Kunze, Sohn von Herrn Albert Kunze, übernahm
den Betrieb. Auch er hat zu diesem Zeitpunkt bereits den
Meisterbrief des Tischlerhandwerkes.